Stellt euch vor: Ihr seht einen Film über die Karibik und plötzlich duftet es nach Palmen, Salzwasser und Strand. Oder ihr seht Brad Pitt, wie er ein Erdbeereis in einem Film schleckt, und ihr riecht das Eis. Gibt es bald die passenden Gerüche zu den Fernsehfilmen?
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Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen zu diesem Thema. So arbeitet das Labor des Weizman-Instituts in Israel an Geruchsfernsehen und -internet.
Gerüche aus dem Labor
Wissenschaftler zerlegen verschiedene Gerüche in ihre Einzelbausteine, aus denen man dann einen vorstellbaren Duft zusammenmischen kann. Diese Grundsubstanzen der Gerüche müssen in Daten, also Zahlen- Kombinationen umgewandelt werden. Dazu wurde von jedem Duft ein mikroelektronischer Fingerabdruck erzeugt, bei dem jeder einzelne Bestandteil einer Zahlenkombination entspricht, die man übermitteln kann.
Düfte per Knopfdruck
Diese Zahlen werden dann wieder in Düfte übersetzt, die von einer Patrone erzeugt werden. Diese Patrone sieht aus wie eine Kreditkarte und soll bei jedem Fernseher oder Computerbildschirm funktionieren. In dieser Patrone sind die etwa 150 chemischen Grundbestandteile gespeichert. Aus ihnen wird dann je nach Dateneingabe die jeweils richtige Geruchsnuance zusammengemixt.
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