Wenn es um visuelle Effekte geht, ist „Industrial Light & Magic“ (ILM) unschlagbar. Das 1975 von Star-Wars-Regisseur George Lucas gegründete Unternehmen mit Firmensitz nördlich von San Francisco hat bis heute an fast 200 Kinofilmen mitgewirkt und die Tricktechnik für unzählige Werbespots geliefert.
- Anzeige -
Mit seinen zahlreichen technischen und kreativen Neuerungen hat ILM die Technik der Spezialeffekte stetig vorangebracht. Angefangen bei traditionellen Vorgehensweisen wie Blue Screen (siehe Filmlexikon) und Modellbau, war Industrial Light & Magic auch Pionier bei Motion Control Kameras (siehe Filmlexikon) und anderen Fortschritten der Tricktechnik
Digitale Effekte
Seit 1980 steht ILM auch an der Spitze beim Einsatz von Computergrafiken und digitaler Bildbearbeitung für Spiel- und Werbefilme. Dabei wurden viele neuartige Softwaretechniken entwickelt, ohne die die meisten aktuellen Kinohits nicht denkbar wären.
Computeranimationen
Dementsprechend besitzt die Firma heute die größten und modernsten Einrichtungen für Digitaleffekte, die es in der Filmindustrie gibt. Von der Erschaffung komplett computergenerierter Figuren in Filmen wie „Caspar“ oder „Dragonheart“ bis hin zu atemberaubenden 3-D-Computeranimationen (z.B. „Jurassic Park“) deckt ILM die ganze Bandbreite des digital Machbaren ab. Die Perfektion, mit der die Künstler und Techniker bei ILM photorealistische Bilder mit echten Kameraaufnahmen verbinden, gilt als unübertroffen.
Preisgekrönt
Der kommerzielle Erfolg von Industrial Light & Magic kann sich sehen lassen. An acht von zehn der umsatzstärksten Filme aller Zeiten war ILM maßgeblich beteiligt. Auf das Konto der Firma gehen inzwischen unzählige Oscars. Filme, an denen ILM mitgewirkt hat, sind z.B. alle Star-Wars-Streifen, Forrest Gump, Mission: Impossible, Pearl Harbor, E.T., Indiana Jones, Die Mumie und Jurrasic Park.