Wenn es um begehrte Rollen im Film- und TV-Business geht, werden potentielle Darsteller zu einem so genannten „Casting“ eingeladen. Auch ein Tom Hanks oder eine Julia Roberts, die bereits Leinwandstars sind, müssen sich in ihrer Karriere immer wieder dieser Prozedur unterziehen.
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Bei dem auch „Vorsprechen“ genannten Verfahren überprüft ein Casting-Direktor die Bewerber auf ihre Rollentauglichkeit. Entscheidend ist in der Regel nicht nur, dass jemand schauspielern kann, sondern auch dass er in eine Rolle passt. Das gilt auch für Nebendarsteller – selbst wenn sie nur einmal durchs Bild laufen und keinen Ton sagen müssen. Die Auswahl der Schauspieler kann ganz entscheidend dafür sein, ob ein Film ein Erfolg oder ein Misserfolg wird.
Bewerbung per Videoband
Bei großen Hollywoodproduktionen haben die Regisseure und Produzenten meistens eine ganz bestimmte Vorstellung, mit welchem Typ sie einen Part besetzen wollen. Die Vorauswahl erfolgt in der Regel über Videobänder, erfolgversprechende Kandidaten bekommen einen persönlichen Vorstellungstermin.
Kameratauglichkeit auf dem Prüfstand
Castings gibt es allerdings nicht nur im Filmgeschäft. Auch wer in einem Musikclip, einer Daily Soap oder einem Werbespot mitwirken möchte, muss ein Bewerbungsverfahren durchlaufen. Bei Musiksendern wie VIVA oder MTV kann man sich mit etwas Glück einen Moderatorenjob angeln. Vorausgesetzt man setzt sich im Casting gegen seine Mitstreiter durch.
Und alle schauen zu...
In der letzten Zeit ist es modern geworden, öffentliche Castings vor laufender Kamera durchzuführen. Projekte wie „Popstars“ oder „Deutschland sucht den Superstar“ sind der beste Beweis dafür, dass Talentshows sogar zur besten Sendezeit Millionen von Zuschauern vor den Fernseher locken und den Sendern damit Traumquoten bescheren.