Quasimodo heißt eine der bekanntesten und traurigsten Filmfiguren aller Zeiten. „Der Glöckner von Notre-Dame“, ursprünglich ein Roman von Victor Hugo, wurde mehrfach verfilmt. Ihr dürftet ihn in der Zeichentrickversion von Walt Disney kennen. Auch ein Musical gibt es inzwischen.
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Erzählt wird die im Mittelalter spielende Geschichte des taubstummen Glöckners, der sich wegen seiner Missbildung im Turm von Notre-Dame versteckt hält. Heimlich verehrt er die feurige Zigeunerin Esmeralda, der er beim Fest der Narren begegnet ist. Doch die begehrt auch Claude Frollo, Erzdiakon von Notre-Dame, der einst Quasimodo als Findelkind aufgenommen hat.
Weil Esmeralda Frollo trotz heftiger Umwerbungen zurückweist, bezichtigt dieser sie der Hexerei. Als sie vor der Kathedrale öffentlich hingerichtet werden soll, rettet Quasimodo heldenmutig das Leben der Zigeunerin und versteckt sie in der Kathedrale. Aber auch das Kirchenasyl kann sie nicht schützen. Schließlich wird die Kathedrale gestürmt. Frollo bedrängt Esmeralda ein letztes Mal, aber sie verweigert sich ihm wieder, und so liefert er sie dem Galgen aus. Als er sich dann noch an ihren Todesqualen weidet, stürzt Quasimodo seinen Ziehvater zur Rache von den Zinnen. Darauf geht er an das Grab seiner Geliebten, um dort zu sterben und mit ihr zu ruhen.
Quasimodo ist einer der tragischsten Helden der Filmgeschichte. Meisterhaft wurde er 1956 von Anthony Quinn verkörpert. Die Disney-Version geht wesentlich versöhnlicher aus. Hier steht Quasimodo am Ende als Held von Paris da.