Besonders Fantasy- und Actionfilme setzen seit Ende der 80er Jahre auf einen neuen Spezialeffekt: das so genannte Morphing. Diese Technik macht es möglich, zwei verschiedene Bilder nahtlos ineinander übergehen, also morphen zu lassen.
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Dabei kombinierten Special-Effect-Spezialisten das so genannten Blue-Screen-Verfahren (siehe Lexikon) mit digitalen Bildbearbeitungstechniken. Filme wie „Abyss“ (1989), „Terminator 2“ (1991) oder „Dreagonheart“ (1997) haben die Morphing-Technik erfolgreich genutzt und dem Kino den Weg ins 21. Jahrhundert gewiesen.
Beispiele aus "Abyss"...
Eine der großartigsten Morphing-Sequenzen der Filmgeschichte stammt aus dem Streifen „Abyss“ von Titanic-Regisseur James Cameron. Darin nimmt eine fremdartige Form von Seewasser Kontakt zur Besatzung einer Tauchstation auf. Die Effektemacher stützen sich dabei auf Computergrafik, um eine lebend wirkende, dreidimensionale Schlange aus Salzwasser zu erzeugen, die sich wie echtes Wasser kräuselt und in dem sich die Gesichter der Besatzung spiegelten. Hierzu wurde jeder Schauspieler mit Lasern abgetastet und die Daten in einen Scanner eingelesen, um die Gesichtszüge auf die computererzeugte Form zu projizieren.
...und "Terminator 2"
Bahnbrechend auch die Specialeffects in „Terminator 2“. Darin verwandelt sich ein aus der Zukunft kommender Chromroboter, der einer Feuersbrunst steigt, in einen Menschen. Der formverändernde flüssige Cyborg wurde als silbernes Skelett digital am Computer erschaffen und dann Bild für Bild mit den Aufnahmen des Schauspielers zusammengesetzt. Dafür bekam der Film den Oscar für die besten Spezialeffekte.
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