Die Maskenbildnerei – der Einfachheit halber kurz „Maske“ genannt – hat ihren Ursprung im antiken Theater. Dort wurden einst die Masken der Darsteller gefertigt, die sie während der Aufführung trugen.
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Heute tragen Schauspieler bei Film- und Fernsehaufnahmen bzw. bei Theatervorstellungen nur noch selten richtige Masken. Doch der Begriff „Maske“ ist geblieben. So bezeichnet man heute den Ort, wo die Darsteller vor Beginn der Dreharbeiten für ihren Auftritt kameragerecht geschminkt und frisiert werden.
Zum Schminken verwenden die auch Visagisten genannten Maskenbilder Puder und besonders haltbares Make-Up. Das ist deshalb so wichtig, weil das heißen Scheinwerferlicht das Ergebnis sonst schnell zunichte machen würde. Zur Veränderung der Frisuren werden Haarteile und Perücken verwendet.
Mit einem 0815-Styling ist die Arbeit eines Maskenbildners heutzutage oft nicht mehr getan. Der Visagist muss nicht nur perfekte Gesichter, sondern auch Narben, Falten und blutende Wunden zu Schminken. Viele Filme machen es auch erforderlich, dass die Maske für den Schauspieler zur stundenlangen Prozedur wird. Z.B. wenn er, wie bei „Herr der Ringe“ in einen Ork oder bei „Star Wars“ in einen Außerirdischen verwandelt wird.
Zurecht gibt es bei der Oscarverleihung inzwischen auch eine gesonderte Kategorie für Maske und Kostüm. Denn ohne die Kunstfertigkeit der Visagisten wäre so manche Leinwandillusion nicht möglich.
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