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Lexikon: Nickelodeon

Unter dem Namen Nickelodeon kennt ihr wahrscheinlich den privaten Kinderkanal aus Amerika. Doch wusstet ihr, dass man so auch die ersten Kinos nannte?

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New York: Wiege des amerikanischen Kinos
 
Die amerikanische Filmindustrie hatte ihre Anfänge nicht - wie man vielleicht vermuten würde – in Hollywood, sondern in New York. Anfang des 20. Jahrhunderts strömte das Publikum dort in so genannte Nickelodeons, Filmtheater mit Programmen aus mehreren Kurzfilmen. Die Streifen waren sehr kurz und zeigten Situationen aus dem Alltag, gespielt von Laiendarstellern.
 
Kino für einen Nickel
 
Der Eintritt in ein Nickelodeon betrug zehn Cent ( einen „Nickel“), deshalb auch der Name. Durch die große Nachfrage mangelte es jedoch schnell an neuen Filmen, so dass sich einige Theaterbesitzer entschlossen, eigene Filme zu produzieren und zu verleihen.
 
Traumfabrik Hollywood
 
Viele ehemalige Nickelodeon-Betreiber zogen wegen des günstigen Klimas und der guten Lichtverhältnisse nach Kalifornien. Dort eröffneten sie Filmstudios, um Spielfilme für den Kinomarkt zu produzieren. So wurde Hollywood in den 30er und 40er Jahren zur Traumfabrik.
 
05.05.2004

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