„Herr der Ringe“ und „Harry Potter“ haben wahre Menschenmassen in die Kinos gelockt. Sie gehören zu den erfolgreichsten Filmen aller Zeiten und haben das Genre Fantasy bei einem Millionenpublikum populär gemacht.
- Anzeige -
Als „Fantasy“ kann man grundsätzlich alle Filme bezeichnen, die ihre Inhalte aus mehr oder weniger erfundenen Wirklichkeiten beziehen und ein entsprechendes Personal aufweisen. In ihrer ursprünglichsten Form sind es Märchen, die von Prinzen und Prinzessinnen, Schwertern und bösen Drachen oder anderen Fabelwesen handeln. Obligatorisch ist der Kampf Gut gegen Böse, der auch in Fantasyfilmen immer wieder neu variiert wird.
Von Elfen und Zauberern
Fantasyfilme sind häufig verknüpft mit zauberhaften Märchenwelten oder erfundenen Ländern, in denen böse Herrscher, gute Könige, Zauberer, Hexenmeister, Feen, Elfen, Gnome, Engel, Götter und andere übernatürliche Wesen agieren. Zauberei und Magie sind beliebte Elemente fantastischer Geschichten.
Science Fiction als Sonderform
Eine besonder Form des Fantasyfilm ist Science Fiction. Science-Fiction-Filme, deren Handlungen ebenfalls frei erfunden sind, haben die Besonderheit, dass sie in fernen Galaxien, in Raumschiffen und auf fremden Planeten spielen. Der Kampf Gut gegen Böse ist auch hier unverzichtbar.
Realitätsflucht
Als Begründung für den großen Erfolg von Fantasyfilmen hört man häufig, dass sich die Zuschauer gerne in eine fiktive Welt begeben, weil die Wirklichkeit nicht mehr viel Schönes aufzuweisen hat. Sie sind eine Möglichkeit, kurz aus der eigenen Welt zu entfliehen und in fantastische Welten abzutauchen.
Vom Buch zum Film
Wie im Fall von „Herr der Ringe“, „Harry Potter“ oder auch der „Unendlichen Geschichte“ sind Fantasyfilme sehr häufig verfilmte Fantasyromane. Mit ausgefeilter Computertechnik können fantastische Stoffe heutzutage immer perfekter auf die Leinwand übertragen werden.