Das Bindeglied zwischen Produktion und Kino nennt man Verleih. Auf dieser Stufe der Filmwirtschaft werden fertige Filme an Kinobetreiber vermittelt und Kopien zur Verfügung gestellt.
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In der Anfangszeit des Kinos wurden Filmkopien an die Kinobetreiber verkauft und von diesen gespielt, bis sie uninteressant wurden oder technisch verbraucht waren. Daneben entwickelte sich ein reger Tauschhandel, um die Programme regelmäßig aufzufrischen und zu erneuern. Ab ca. 1911 entwickelte sich das Verleihsystem.
In den USA haben sich bis heute bestimmte Verleihtaktiken entwickelt. Bei „Limited Run“ wird ein Film nur in begrenzter Anzahl in den Kinos gespielt, um seine Popularität zu testen. Bei „Platforming“ wird die Zahl der Kinos von Woche zu Woche gesteigert.
Unter „General Release“ versteht man, wenn eine Vielzahl von Kopien (bis zu 2000) gleichzeitig starten. Das ist bei so genannten „Blockbustern“ der Fall, die schon vor ihrem Start von einer großangelegten Werbekampagne begleitet werden (z.B. „Harry Potter“, „Herr der Ringe“, „Spiderman“). Floppt ein solcher Film dennoch, bedeutet das auch für die Verleihfirmen herbe Verluste.
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