Urmel kommt wieder in die Kinos und zwar „voll in Fahrt“. Eine aufwändige deutsche Produktion um den kleinen Saurier, das Haushälterschwein Wutz und Professor Tibatong auf der Insel Titiwu.
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Eine der beliebtesten Kinderbuchfiguren Deutschlands erobert die große Kinoleinwand: "Urmel voll in Fahrt"! Nachdem der liebenswerte grüne Dinosaurier schon in der berühmten Augsburger Puppenkiste, in einer Zeichentrick-Serie, einem Musical und einem TV-Theaterstück auftrat, kommt er jetzt mit neuen Abenteuern ins Kino. Gesprochen werden die Figurne, wie zum Teil schon im Vorläuferfilm, von Anke Engelke, Oliver Kalkofe, Wigald Boning, Christoph Maria Herbst und Oliver Pocher.
Zu seinem Geburtstag erhält Urmel, der pfiffige kleine Dinosaurier, ein ganz besonderes Geschenk, und die Insel Titiwu bekommt Zuwachs: Das tapsige, süße Pandamädchen Babu erobert im Sturm die Herzen von Professor Habakuk Tibatong und seinen sprechenden Tieren. Nur Urmel beäugt seine neue kleine Schwester misstrauisch und mag sich so gar nicht mit dem Gedanken anfreunden, plötzlich nicht mehr unumschränkter Star auf der Insel zu sein.
Da trifft es sich gut, dass der gerissene Geschäftsmann Barnaby auf Titiwu für seinen neuen Vergnügungspark einen echten Dinosaurier sucht, und so verlässt Urmel auf der Suche nach Anerkennung und Abenteuern heimlich auf dessen Jacht die Insel. Im Vergnügungspark zeigt sich Barnaby jedoch plötzlich von einer ganz anderen Seite und legt Urmel in Ketten.
Zum Glück ist Babu als blinder Passagier mitgefahren, und auch die anderen Tiere aus Titiwu sind zu einer Rettungsaktion aufgebrochen. Aber bevor sie Urmel wieder zurückholen können, gilt es noch jede Menge turbulente Abenteuer zu bestehen.
Der Aufwand, um „Urmel voll in Fahrt“ in Szene zu setzen, war enorm: Alleine die Vorbereitung der Figuren im Computer nahm knapp drei Monate in Anspruch. Danach wurden zunächst Tests durchgeführt, Fehler ausgemerzt und Verbesserungen vorgenommen, und die eigentliche filmische Arbeit, die Animation begann.
Es waren 16 Animatoren über einen Zeitraum von gut eineinhalb Jahren damit beschäftigt, die Figuren überzeugend ihre Rollen spielen zu lassen. Parallel dazu wurden Hintergründe und Ausstattung hergestellt. Insgesamt waren 60 Menschen über zwei Jahre allein an der Herstellung der Bilder beteiligt – ohne die Mitarbeiter, die für Drehbuch, Musik, Geräusche und so weiter zuständig waren.
Der Film besteht aus etwa 130 000 Einzelbildern, die insgesamt 900 Gigabyte Speicher belegen. Während der Filmproduktion fielen insgesamt 28 Terabyte oder 28 000 Gigabyte an Daten an. Um aus diesen Daten die Bilder für das Kino zu rendern, haben rund 800 mit 2,8 Ghz getaktete Prozessoren über ein Jahr gerechnet. Dabei wurde so viel Strom verbraucht, wie 75 vierköpfige Familienhaushalte benötigen.
Ein für deutsche Verhältnisse also aufwändig produzierter rasanter Animationsfilm für die ganze Familie: Die Eltern werden sich an die seligen Zeiten der Augsburger Puppenkiste zurück erinnern und die Kleinen kommen mit dem modernen Urmel voll auf ihre Kosten.