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Die deutsche Neuverfilmung des Romans „Die Welle“ beruht auf einer wahren Begebenheit. Im April 1967 unterrichtet der Lehrer Ron Jones an der Cubberley High School in Palo Alto über den Nationalsozialismus. Seine Schüler behaupten, dass Verhalten wie in der Nazizeit bei ihnen nicht vorkommen könne. Sie verstanden nicht, warum die Menschen sich gegen das autoritäre und brutale Regime nicht gewehrt hätten.
Daraufhin entschließt sich der Lehrer zu einem Experiment. Die Schüler seiner Klasse gehören nun zur „Dritten Welle“. Die Gruppe bekommt ein Symbol, es werden strenge Verhaltensregeln festgelegt und konsequent durchgesetzt. Eine spezielle Grußform und einheitliche Kleidung gehören dazu. Die Gruppe stützt sich auf den Wahlspruch „Macht durch Disziplin! Macht durch Gemeinschaft! Macht durch Handeln!“.
Der Lehrer Ron Jones war entsetzt, wie leicht und begeistert sich die Schüler dem strengen Regiment fügten. Er musste das Experiment abbrechen, weil es zu gut funktionierte. In einer einberufenen Schulversammlung brach er das Experiment ab und zeigte einen Film über die Jugendorganisationen im Dritten Reich. Daran zeigte er den Schülern die Parallelen zu ihrer Begeisterung und ihrem Verhalten auf. Alle wären begeisterte Nationalsozialisten gewesen.
Ein wichtiger Film, der Einblicke in das Verhalten von Gruppen gibt und zeigt, wie leicht sich jeder verführen lassen kann. Deshalb ist der Film umso mehr eine Mahnung, immer achtsam zu sein und keinen politischen Rattenfängern hinterher zu rennen, die auf Werte wie Disziplin und Gemeinschaft pochen.