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Ben leidet an einer milden Form von Autismus, dem so genannten Asperger-Syndrom. Was das ist, erfährst du, wenn du dem Link am Ende des Artikels folgst. Ben ist ein intelligenter Junge, aber er kann mit eigenen und fremden Gefühlen nur schwer umgehen. Weil er sich kaum zur Wehr setzt, ist er ein leichtes Opfer für seine Mitschüler.
Anders in der Cyberwelt. Im Spiel Archlord erfährt Ben die Anerkennung und Wertschätzung, die in der realen Welt fehlen. Nach und nach verschmelzen für Ben jedoch beide Welten. Immer mehr werden Maßstäbe, die im Spiel gelten, auch in der Realität angelegt. Außerdem sieht man immer wieder, wie er, ähnlich wie im Spiel, auch im echten Leben aus einer grafischen Darstellung von Handlungsmöglichkeiten wählt.
Ben X ist der erste Film des belgischen Schriftstellers Nic Balthazar, in dem er Regie führt. Der Streifen ist die Verfilmung seines eigenen Buches mit dem Titel „Nichts war alles, was er sagte“. Ben X fsziniert dabei mit seiner Mischng aus Realfilm und Onlinespiel. Denn das Spiel „Archlord“ gibt es tatsächlich. Laut Aussage der Macher wurden sogar Location Scouts in die virtuelle Welt geschickt, also Leute, die besonders schöne oder spektakuläre Plätze für Filme suchen.