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Kilometerlange Sandstände, kegelförmige Granitberge, malerische Buchten und bis ins Stadtzentrum wuchernde tropische Vegetation verleihen dem endlos scheinenden Häusermeer einen reizvollen Rahmen.
Der Name Rio de Janeiro geht auf ein Missverständnis zurück: Am 1. Januar 1502 ging Amerigo Vespuccis portugiesische Expedition in der Bucht von Guanabara vor Anker.
In den folgenden Jahren und Jahrzehnten waren es allerdings die Franzosen, die sich in der Bucht niederließen und mit den Eingeborenen zu handeln begannen.
1560 griffen die Portugiesen die französische Inselfestung an und vernichteten sie. Die Ländereien der Hugenotten blieben allerdings unangetastet, so dass der Handel mit Frankreich nicht zum Erliegen kam.
Rio blieb bis 1960 die Hauptstadt Brasiliens, dann ging diese Bedeutung an die künstlich auf dem Reißbrett entworfene Stadt Brasilia über, die heute noch brasilianische Hauptstadt ist.
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