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AKTUELLES / ARTIKEL


Samurai – die Ritter des Ostens

Die Kriegerkaste der Samurai beherrschte rund 800 Jahre die japanische Gesellschaft. Ihre Lebensweise, Kunst und ihre Kämpfe könnt ihr bei der großen Samurai-Ausstellung in Speyer kennen lernen, die noch bis zum 5. Oktober 2008 im Historischen Museum zu sehen ist.

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samurai_plakatLinks: Ausstellungsplakat
 
Es ist die erste Ausstellung im deutschsprachigen Raum, die sich mit der faszinierenden Kultur der Samurai beschäftigt. Mehr als 250 Ausstellungsstücke, die aus europäischen und japanischen Sammlungen zusammengetragen wurden, zeigen ein umfassendes Bild der japanischen Gesellschaft in der Zeit vom 10. bis zum 19. Jahrhundert.
 
 
samurai_ruestungBild rechts: Samurairüstung.
 
HIer erfahrt ihr, wer die Samurai waren, die über mehrere Jahrhunderte dem japanischen Kaiser, dem Tenno den Rang abliefen, was das Zeitalter der Streitenden Reiche war und welche mythischen Ehrenvorstellungen die Kämpfer prägten.


Waren die Samurai die Ritter des Ostens?
 
 
 
samurai_schwertLinks: Samuraischwert
 
Auch dieser Frage geht die Ausstellung nach, indem sie einen europäischen Ritter einem Samurai gegenüberstellt und ihre Waffen, Rüstung, und Ehrenvorstellungen vergleicht. Ein Besuch in der Schwertschmiede gibt euch die Gelegenheit, der hohen Kunst der Schwertherstellung zuzusehen. Diese Waffe symbolisierte die Seele des Samurai. Der Verlust seines Schwertes war für den Samurai schlimmer als der eigene Tod. Mit einem animierten Schwert könnt ihr selbst Kampfbewegungen trainieren.


Welche Kunstformen prägten die Samurai?


samurai_kalligRechts: Tuschemalerei und Kalligraphie.
 
Bis heute ist die japanische Kultur von der Kunst der Samurai geprägt. Töpferei, Tuschemalerei auf Seide und Papier, Farbdrucke und Lackarbeiten sowie Kalligraphie – die Kunst des Schönschreibens brachten sie zur Perfektion. Auf der Bühne stellten die Krieger ihre Mythen im Nô-Theater dar. Auch ihr könnt euch mit den typischen Nô-Masken in Kämpfer, Hofdamen oder Dämonen verwandeln.


samurai_maskeLinks: Nô-Maske
 
Viele Kunstfertigkeiten sollten dazu dienen, eine bestimmte Lebenshaltung zu erreichen, so beispielsweise das Teezeremoniell oder die Kunst des Blumensteckens (Ikebana), die Werte wie Reinheit, Harmonie und Einfachheit vermitteln.


Kannte ein Samurai Langeweile?


samurai_PortraitRechts: Junger Samurai
 
Besonders in Friedenszeiten mussten andere Beschäftigungen für die Krieger gefunden werden, die nun eher am Schreibtisch kämpften oder sich umfangreichen Freizeitvergnügungen hingaben. Auch darüber informiert die Ausstellung.
 
Welche Rolle spielten die Frauen in der Samurai-Gesellschaft und welche Ausbildung erhielten die Kinder? Antworten auf diese und viele andere Fragen findet ihr bis zum 5. Oktober 2008 im


Historischen Museum der Pfalz
Domplatz
67346 Speyer
Telefon: 06232 13 25 0
Fax: 06232 13 25 40
E-Mail: info@museum.speyer.de
http://museum.speyer.de
Geöffnet: Di-So 10-18 Uhr, in den Osterferien von 12.-28. März 2008 auch Mo.
 
Begleitprogramm für Kinder und Jugendliche


Osterferienprogramm: In der Zeit zwischen dem 18. und 27. März 2008 ist die Schreibwerkstatt für Kinder von 6-12 Jahren geöffnet: Sechs Vormittage, jeweils von 10 bis 13 Uhr. Kostenbeitrag pro Vormittag: 10 €. Teilnehmerzahl: 5 bis 15 Kinder. Anmeldung: 06232 / 62 02 22


Clubveranstaltungen


27. April 2008: 15–17 Uhr Japanische Kalligraphie – Mit Tusche schreiben (8–12 Jahre)
25. Mai 2008: 15- 17 Uhr Origami (5–8 Jahre)
21. Juni 2008: 15–17 Uhr Gestaltung eines japanischen Blockbuches (10 – 12 Jahre)


Sommerferienprogramm: Japanische Blockbücher


Die japanischen Blockbücher haben eine jahrhundertealte Tradition. Die Textseiten werden aus dünnem Japanpapier hergestellt. Die schön gestalteten Einbanddeckel werden am Buchrücken mit dekorativen Stichen mit dem Textblock verbunden. Die selbst gestalteten Bücher können für Kalligraphiezeichen und Tuschezeichnungen wunderbar genutzt werden. Zeitraum: 21.-25. Juli 2008.
 
Museum zum Hören


Wie entsteht eine Ausstellung? Wer konzipiert, gestaltet, bestückt sie? Das „Museum zum Hören“ begleitet das „Making of“ der Samurai-Ausstellung mit Hintergrund-Interviews mit Kuratoren, Leihgebern, Gestaltern, Restauratoren, dem Darsteller des Plakatmotivs und vielen anderen. Die Klangreise hinter die Museumskulissen findet ihr als Download unter www.museum.speyer.de.


Auch Band 94 unserer WAS IST WAS Reihe befasst sich mit dem Thema Samurai.
 
 
 
 
 
Text: lm – 25.02.08, Fotos: museum.speyer.de

Bewertung: 5Bewertung: 5Bewertung: 5Bewertung: 5Bewertung: 5 fabiange 11.03.2008
Super, viel information, gute bilder COOL!
Bewertung: 6Bewertung: 6Bewertung: 6Bewertung: 6Bewertung: 6Bewertung: 6 Neroman 08.03.2008
voooooooooooooooooooooll cooooooooooool und interessant
Bewertung: 6Bewertung: 6Bewertung: 6Bewertung: 6Bewertung: 6Bewertung: 6 passiboy96 08.03.2008
vool cool
Bewertung: 6Bewertung: 6Bewertung: 6Bewertung: 6Bewertung: 6Bewertung: 6 Moddin 07.03.2008
die Geschichte ist spannend
Bewertung: 3Bewertung: 3Bewertung: 3 Marygoold 07.03.2008
Es geht eindeutig um die Werbung, aber ich glaube, es gab auch mehrere Samurai-Artikel, ohne Werbung. ;-)
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