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Die Mühen können sich durchaus lohnen. Berechnungen des internationalen Weltenergierates zufolge könnten Wellenkraftwerke bis zu 15 Prozent des weltweiten Energiebedarfs decken.
Aus dem Meer kann man auf mehrere Arten Energie gewinnen. Zum einen gibt es Meeresströmungskraftwerke. Die funktionieren so wie Windanlagen an Land, nur befindet sich der Rotor unter Wasser. In der Straße von Messina bei Sizilien gibt es im Moment einen Prototypen eines solchen Kraftwerks namens "Kobold". Die Universität Kassel baut bei Cornwall in der Straße von Bristol in England das so genannte Seaflow-System auf, das nach dem selben Prinzip arbeitet.
Das erste und zur Zeit größte Gezeitenkraftwerk wurde ab 1961 an der Atlantikküste in der Mündung der Rance bei Saint-Malo in Frankreich erbaut und am 4. Dezember 1966 in Betrieb genommen. Der Damm besitzt 24 Durchlässe, in denen jeweils eine Turbine mit einer Nennleistung von 10 MW installiert ist. Die gesamte Anlage hat somit eine Leistung von 240 MW und erzeugt jährlich rund 600 Millionen Kilowattstunden Strom. Mehr darüber erfährst du, wenn du unten auf den entsprechenden Link klickst.
Ingenieure versuchen mittlerweile sogar aus den Meereswellen Energie zu gewinnen. Auch dafür gibt es mehrere Ideen. Auf der schottischen Insel Islay gibt es ein Wellenkraftwerk, das mit einer pneumatischen Kammer arbeitet. Das ist ein Raum, der zum Meer und nach oben hin ein Loch hat. Durch die meeresseitige Öffnung strömt das Meerwasser bei jeder Welle hinein. Dadurch wird die Luft nach oben aus der Kammer gepresst und treibt dabei eine Turbine an. Bei einem Wellental strömt das Wasser aus der Kammer und saugt dabei Luft nach, die wiederum über einen Rotor die Turbine antreibt.
Eine andere Idee hatten die Entwickler des "Wave Dragon", des Wellendrachens. Ein Prototyp steht in einem Fjord im Norden Dänemarks. Dabei laufen Wellen eine v-förmige Rampe hinauf. Von oben fließt das Wasser schließlich über Turbinen wieder ins Meer zurück.

WAS IST WAS-Band 3: Energie

WAS IST WAS-Band 24: Elektrizität
Wikipedia, GNU
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aber die mesten Wellen können einen nich Töten.
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