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Firmengründung in Berlin
Links: Nachbau des roten Fokker-Dreideckers, von dem sich Manfred von Richthofens Beiname ableitet.
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Deutschland im Versailler Vertrag der Bau von Flugzeugen und Flugmotoren verboten. Anton Fokker wollte das nicht hinnehmen und entsann sich seiner holländischen Wurzeln. Innerhalb von sechs Wochen verfrachtete er seine Fabrik mit der Eisenbahn in die Niederlande. Mit Hilfe eines Onkels und weiterer Geldgeber gründete er die N. V. Koninklijke Nederlandse Vliegtuigenfabriek Fokker. Dort baute er wieder Militärflugzeuge, setzte aber auch auf den gerade entstehenden Luftverkehr und entwickelte Verkehrsflugzeuge.
Im Auftrag der von im 1919 mit gegründeten Fluggesellschaft KLM baute er Passagiermaschinen wie die Fokker F VII., die als erstes Langstreckenflugzeug konstruiert wurde. Zwischen 1924 und 1932 wurden rund 300 Maschinen dieses Typs in verschiedenen Baureihen hergestellt.
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