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Das Element Uran

Am 4. Juni 1953 gab die US-Atomenergiekommission bekannt, dass es zum ersten Mal gelungen sei, mit der Spaltung radioaktiver Stoffe neues spaltbares Material zu gewinnen. Das künstlich entstandene Uran 238 kann in Kernreaktoren zu Plutonium umgewandelt werden. Ursprünglich war das Element Uran 1789 von Martin Heinrich Klaproth aus dem Mineral Pechblende isoliert worden. Es ist nach dem Planeten Uranus benannt.

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GefahrenzeichenBestimmt bist du im Chemieunterricht schon auf Uran aufmerksam geworden. Wenn du das Periodensystem der Elemente studierst, steht es 92. Stelle. Es ist ein chemisches Element mit dem Symbol U und der Ordnungszahl 92 im. Es gehört zur Gruppe der Actinoide (7. Periode, f-Block).
 
Klaproth – der Entdecker des Uran
 
Ursprünglich war das Element Uran 1789 von Martin Heinrich Klaproth aus dem Mineral Pechblende isoliert worden. 
Als einer der angesehensten Chemiker seiner Zeit beeinflusste er das chemische Denken in Deutschland. Klaproth entdeckte die Elemente Uran, Zirconium, Titan (Wiederentdeckung), Cer und Tellur (erste Darstellung) und Strontium (parallel mit Hope).
Pechblende oder Uranpecherz ist ein stark radioaktives Mineral. Seinen Namen hat es aufgrund seiner Farbe. Es ist schwarz bis pechglänzend und hat meist eine traubenähnliche Form.
 
Ein Planet als Namensgeber
 
Zuerst wurde Klaproths Entdeckung Uranit genannt, 1790 dann in Uranium umbenannt. Klaproth hatte seine Entdeckung beim Analysieren des Erzes aus dem Bergwerk „Georg Wagsfort“ in Wittigstal bei Johanngeorgenstadt in Sachsen gemacht. Er behandelte das Erz mit Säure und erwärmte es stark. Das Ergebnis bestand in einem schwarzen Pulver, das er nach dem kurz zuvor entdeckten Planeten Uranus Uran nannte.
 
Henri Becquerel - der Entdecker der Radioaktivität
 
BecquerelBei Uran handelt es sich um ein radioaktives Metall. Natururan besteht zu etwa 99,3 % aus dem Isotop 238U und zu 0,7 % aus 235U. Seine Radioaktivität wurde 1896 von Henri Becquerel entdeckt. Ab 1891 untersuchte er die Phosphoreszenzspektren einzelner Mineralien. Unter Phosphoreszenz versteht man die Eigenschaft mancher Stoffe noch nachzuleuchten, wenn die Einwirkung von Licht oder Röntgenstrahlen schon beendet ist. Er setzte die Mineralien einem Licht aus und wickelte sie dann mit einer Photoplatte in lichtdurchlässiges Papier. Dabei stellte er fest, dass Uransalze auch Spuren auf der Photoplatte hinterließen, wenn sie dem Licht überhaupt nicht ausgesetzt waren. Also Strahlen, die sich unabhängig von äußeren Einwirkungen bemerkbar machten. Damit hatte er, ungefähr zeitgleich mit Röntgens Entdeckung der X-Strahlen im Jahr 1896, die natürliche, radioaktive Strahlung des Urans herausgefunden.
 
Nach Becquerels Tod im Jahr 1908 wurde die Einheit der Aktivität radioaktiver Substanzen nach ihm benannt. Eine Substanz hat eine Radioaktivität von 1 Bequerel wenn im Mittel pro Sekunde eines seiner instabilen Atome zerfällt.
 


Wenn dich Kernenergie und Kernphysik interessieren, dann wirf doch auch mal einen Blick in unseren WAS IST WAS-Band 3: „Energie“ und den WAS IST WAS-Band 79: „Moderne Physik“ oder in unser neues "Periodensystem der chemischen Elemente" im Klub-Bereich.
 
 
 
Text: RR,  2. 6. 2008,  Bilder: Tessloff-Verlag


Bewertung: 4Bewertung: 4Bewertung: 4Bewertung: 4  lena jücker 13.03.2011
ganz interessant
Bewertung: 4Bewertung: 4Bewertung: 4Bewertung: 4  Martich88 14.11.2010
wenn ma intensiv drüber nachdenkt dann is es nicht so schwer zu verstehen aber denken na ja.....
Bewertung: 1  lisa 11.04.2010
unverständlich, eher für erwachsene statt kinder
Bewertung: 6Bewertung: 6Bewertung: 6Bewertung: 6Bewertung: 6Bewertung: 6  krissi 26.03.2010
na es geht
Bewertung: 6Bewertung: 6Bewertung: 6Bewertung: 6Bewertung: 6Bewertung: 6 Niki07 07.06.2008
Der Artikek ist sehr interessant!
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