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Im Jahr 2009 gingen in Deutschland etwa 950 neue Windenergieanlagen ans Netz. Ihre Gesamtleistung von fast zwei Gigawatt entspricht der Kapazität von zwei Atomkraftwerken.
Unter dem Begriff Windpark verstehen die Ingenieure eine Ansammlung mehrerer Windenergieanlagen in direkter räumlicher Nähe zueinander. Wenn in windreichen Regionen viele dieser typischen Rotoren auf einem riesigen Feld zu sehen sind, ist das ein Windpark.
Das englische Wort offshore bedeutet auf deutsch „außerhalb der Küstengewässer liegend“, steht aber zusätzlich auch für "küstennah".
"Alpha Ventus" ist ein Testprojekt, mit dem grundlegende Erfahrungen in Bau und Betrieb von Windrädern fernab der Küsten in der offenen See, in großen Wassertiefen und unter Einsatz modernster Technik gesammelt werden sollen. Betreiber ist die „Deutsche Offshore-Testfeld und Infrastruktur GmbH & Co. KG“ (DOTI), eine Grünung der Energieriesen E.ON und Vattenfall sowie der Stromgesellschaft EWE aus Niedersachsen.
Im Testfeld alpha ventus kommen insgesamt zwölf Windenergieanlagen der 5-Megawatt-Klasse zum Einsatz: sechs Anlagen des Typs Areva Multibrid M5000 sowie sechs Anlagen der REpower 5M. Darüber hinaus werden für die Windenergieanlagen zwei Arten von Stahlfundamenten eingesetzt. Während die Areva Multibrid-Anlagen auf so genannten Tripods stehen, werden für die REpower-Anlagen so genannte Jacket-Fundamente gewählt.
Politiker und die Energieerzeuger sehen Windparks auf See als die Zukunft der Stromerzeugung an. Schon jetzt sind mehr als 60 Vorhaben in Planung. 22 Windparks sollen in der Nordsee entstehen, drei in der Ostsee.
Wenn dich Energieversorgung und interessiert. dann wirf doch auch einen Blick in unseren WAS IST WAS-Band 3: Energie oder WAS IST WAS-Band 24: Elektrizität.
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