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Null-Energie-Häuser, Klima schützende Landschaftsplanung, Brennstoffzellen-Motoren – wer dem Klimawandel entgegentreten will, muss radikal umdenken und neue Wege beschreiten. Darum geht es auf der Konferenz in Potsdam. Schon die erste Konferenz im Jahr 2006 hat gezeigt, dass die Menschheit noch die Kurve kriegen kann, ehe es zu spät dafür ist. Mit neuen Technologien, der Kraft der Märkte und guter Vorbilder könnte die Menschheit noch rechtzeitig den Weg in eine verträgliche Klimazukunft einschlagen. Forscher zeigen wie es geht.
Viele Klimaforscher machen den Treibhauseffekt für den weltweiten Anstieg der Temperaturen verantwortlich. Wer schon einmal in einem Gewächshaus war weiß: Hier ist es selbst bei niedrigen Außentemperaturen gemütlich warm. Das Glas lässt die Sonnenstrahlung zwar hinein, hindert die Wärmestrahlung aber am Entweichen. Einen ähnlichen Effekt gibt es in der Erdatmosphäre: Die Rolle des Glases übernehmen hier bestimmte Gase in der Luft. Vor allem Kohlendioxid, Wasserdampf und das Sumpfgas Methan helfen dabei, Wärme auf der Erde zurückzuhalten: Gäbe es sie nicht, läge die Durchschnittstemperatur der Erdoberfläche bei minus 18 statt bei plus 15 Grad Celsius.
"Vom Wissen zum Handeln – der Klimawandel als Herausforderung für Verhaltensänderungen" heisst der Vortrag, den Dr. Klaus Wortmann aus Kiel auf der Potsdamer Konferenz halten wird. Sein Schwerpunkt in Forschung und Praxis liegt auf sozialwissenschaftlichen Beiträgen zur Senkung des Energieverbrauchs der Gesellschaft. Je weniger Energie wir verbrauchen, desto mehr tragen wir auch zum Schutz des Erdklimas bei.
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